
Alter: 32 Jahre
Beruf: Hotelmanager des Adulyadej Seoul
Avatar: Park JinYoung (GOT7)
Vorstellung: Akarin „Aek“ Adulyadej wurde nicht einfach geboren – er wurde eingeordnet. Vom ersten Atemzug an war klar, dass er nicht nur ein Sohn war, sondern der älteste Erbe einer Hotel-Dynastie. Ein Kind aus gutem Haus, mit glänzender Zukunft und einem unsichtbaren Gewicht auf den Schultern. Seine frühe Kindheit verbrachte er in der International School Bangkok, wo man ihm Disziplin beibrachte, Höflichkeit einforderte und Leistungsbereitschaft wie eine zweite Haut lehrte. Später, an der British International School in Phuket, wurde seine Welt internationaler. Unterricht auf Englisch, Debattierclub, Golfteam, Model UN – alles, was sich gut im Lebenslauf macht. Schon früh zeigte sich seine Hochbegabung: analytisches Denken, Sprachgefühl, ein beinahe instinktives Verständnis für Systeme. Eigenschaften, die sein Vater stolz wie eine Auszeichnung vor sich hertrug. Für Aek jedoch waren sie Fluch und Flügel zugleich. Denn je schneller er dachte, desto schwerer wurde es, sich fallen zu lassen. Eine normale Kindheit war das nicht. Nicht Mal annähernd.
Obwohl er sich schon früh fürs Zeichnen interessierte, Talent zeigte und sich wünschte Architekt zu werden, wurde er erst gar nicht danach gefragt. Sein weiterer Bildungsweg war vorherbestimmt. Ein Bachelor an der Ecole Hôtelière de Lausanne. Danach ein Master an der Cornell University, strategisch kombiniert mit ersten Schritten im Familienunternehmen. Während seiner Zeit im Ausland, fernab der Heimat, spürte er das erste Mal sowas wie Freiheit, zum Beispiel in Gesprächen mit Kommilitonen oder entspannten Abenden, ohne Protokoll. Aber als er wieder nach Hause zurückkehrte, schloss sich das vertraute Korsett von Druck und Erwartungen wieder um seine Brust. In den letzten Jahren arbeitete er als Junior Hotemanager des Flaggschiff-Hotels „The Adulyadej Grand“ in Bangkok, natürlich unter der Aufsicht seines Vaters. Doch der hat nichts zu bemängeln, denn Aeks Loyalität ist messerscharf, sein Charme makellos, seine Entscheidungen präzise.
Was kein Geheimnis ist, Aek stammte aus der ersten Ehe seines Vaters mit einer Südkoreanerin. Sie starb, als er zwei war. An sie erinnert ihn nur eine Handvoll Fotos und eine Lücke, die seine Stiefmutter nie füllen konnte, egal wie sehr sie sich bemühte. Sein Vater hingegen war nie zärtlich. Er war der Architekt von Aeks Pflichtgefühl, ein kontrollierender Patriarch, der Liebe an Leistung band. Als Aek sechs Jahre alt war, wurde sein Halbbruder Prachaya geboren, mit dem er jedoch nicht als Ablehnung verbindet. Während Aek wohlerzogen, dizipliniert und gehorsam ist, ist Prachaya laut, rebellisch, auffallend und passt so gar nicht in das Familienbild. Seine neun Jahre jüngere Schwester Atchara lebt angepasst und modisch verspielt – ihr Verhältnis ist höflich, nicht herzlich. Familäre Liebe war für Aek also fremd, vielleicht aber auch, weil er nie viel Zeit zuhause verbringen durfte.
Als Prachaya sein Coming-out hatte, erschütterte diese Tatsache die Familie. Akarin hingegen war kaum überrascht. Irgendetwas an seinem Bruder hatte nie in die feingliedrige Welt der Adulyadejs gepasst. Der Vater sah die Lösung darin, den Jungen schnell mit einer passenden jungen Frau zu verloben. Aek kehrte gerade frisch aus seinem Masterstudium in den USA zurück, als Prachaya in einer Nacht- und Nebelaktion verschwand. Aek war froh. Keine hitzigen Diskussionen mehr, kein greller Widerspruch. Dass Prachaya beim Gehen seinen eigenen Treuhandfonds leerte, sorgte bei den Eltern für viel Trubel.
Nach Prachayas Verschwinden stieg Aek ins Familienunternehmen ein, wie es sich für einen Erben gehörte. Doch das reichte seinen Eltern nicht. Sie wurden langsam ungeduldig. Es sei an der Zeit, endlich zu heiraten, Kinder zu bekommen, den nächsten Erben zu sichern. Aek bekam eine passende Partie präsentiert. Natürlich eine Ehefrau zum Vorzeigen. Jung, ruhig, aus bestem Hause. Eine Frau, die bei öffentlichen Veranstaltungen perfekt neben ihm aussah. Aber Aek wollte sie nicht heiraten und zum ersten Mal hatte er den Mut, nein zu sagen. Es verhallte wirkungslos. Eine Standpauke genügte und er fügte er sich wie immer. Sie sind nun seit einem halben Jahr verlobt, doch er empfindet noch immer nichts für sie und je öfter sie neben ihm sitzt, desto ferner fühlt er sich selbst. Er sucht sich wo anders Nähe. Diskret und kontrolliert, mit Menschen, die ihn nicht fragen, was er fühlt. Denn auch das ist eine Art, still zu protestieren.
Und obwohl es überraschend kam und er kein Babysitter spielen möchte, ist er irgendwie auch froh, dass sein Vater seinen jüngeren Bruder ausfindig machen konnte, der sich im Netz nicht gerade unsichbart bewegt. Er wird nach Seoul geschickt. Offiziell, um das neue Hotel zu leiten, dass sie vor kurzem eröffnet haben. Inoffiziell, um Prachaya zur Vernunft zu bringen und wieder nach Hause zu holen. Er war noch nie in Südkorea, der Heimat seiner Mutter, ein Teil seiner Idenität. Wird er sich dort vielleicht selbst finden? Könnte es der Anfang eines leisen Ausbruchs sein? Der ständige Druck, zu funktionieren, brillant zu sein, keine Schwäche zu zeigen, hat ihn geformt. Nach außen wirkt er souverän, kontrolliert, unantastbar. Doch manchmal spürt er auch, dass er zu zerbrechen droht. Dann klammert er sich an kleine Rituale, wie perfekt gebrühten Tee, leises Klavierspiel oder sein Bleistift auf Papier. Doch wie lange kann ihn diese Ordnung noch halten?
Ich suche:
[ ] familiären Anschluss
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[ ] Sonstiges: An die Damenwelt - er ist für ONS und Affären zu haben! :D
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