Dass die Situation derartig eskalieren würde, hatte wohl keiner geahnt. Wieso auch? Na-ra kannte die DUA und er wusste auch, dass die DUA natürlich die Universität war, wenn man irgendwelche künstlerischen Dinge studieren wollte. Außerdem waren sie noch immer in Südkorea. Man hörte die unterschiedlichen Horrorgeschichten aus Amerika, aber doch nicht in Südkorea. So hatte ein solcher Angriff auch gar nicht verhindert werden können. Wie auch? Man war darauf nicht vorbereitet gewesen. Leider. Auch, wenn der Ältere außer sich vor Wut war, so wusste er natürlich, dass die DUA alles machen würde, damit so etwas nicht wieder passierte, die Täter ihre gerechte Strafe bekamen und vor allem auch den Verletzten geholfen würde: “Ich liebe dich noch viel mehr.“, lächelte er sanft und hob seine Hand vorsichtig an, um einen kleinen Kuss darauf zu setzten, auch wenn er bedacht darauf war, dass er ihm nicht weh tat, denn Na-ra konnte zwar nicht nachempfinden, unter was für Schmerzen sein Partner leiden musste, aber er konnte es sich sehr gut vorstellen und alleine dieses Wissen brach dem Älteren schon das Herz. Er würde also keine einzige Sekunde von der Seite des Jüngeren weichen. So viel stand fest: “Mach dir nicht so viele Gedanken. Es ist alles gut, okay?“, er drückte seine Hand vorsichtig, trat einen Schritt näher ans Bett als er die Tränen des jungen Koreaners sah und strich diese sanft bei Seite: “Es gibt keinen Grund zu weinen, ja?“, eigentlich schon, immerhin war er verletzt – und das schwer und doch sah Na-ra das Positive. Er war am Leben, alles war in Ordnung und er war hier, würde ihm beistehen und würde ihm helfen, schließlich war er sein Partner und das war das Minimum, was er für ihn tun konnte und auch würde: “Du musst nicht nützlich sein, Hannie.“, widersprach er ihm direkt und schüttelte den Kopf. Na-ra verstand seine Angst und er verstand auch die Sorge, die dahintersteckte, aber das sollte er nun wirklich nicht denken – und sich schon gar nicht irgendwie schuldig fühlen: “Jetzt gerade musst du dich nur besser fühlen, ja? Du musst nicht nützlich sein oder sonst was.“, er war schwer verletzt, es war ein Wunder, dass er lebte und Ha-neul sollte sich vollkommen auf seine Rehabilitation konzentrieren und nicht auf irgendwelches dreckige Geschirr. Ebenso wenig sollte er sich irgendwelche Sorgen um Geld machen. Na-ra verdiente gut. Sehr gut sogar. Es gab also keinen Grund sich zu sorgen.
Er schenkte ihm ein Lächeln, als er wieder zurück ins Zimmer kam und sich einen kurzen Kuss stahl. Triumphierend hob er die Mountain Dew Flasche hoch: “Tja.“, er würde alles möglich machen – wenn es natürlich möglich war, aber eine Flasche Mountain Dew zu besorgen, war hierbei eine seiner leichtesten Aufgaben: “Ich hätte dich beschützt. So weit wäre es dann nie gekommen.“, ob es natürlich wirklich so gekommen wäre, war reine Mutmaßung. Er wusste es nicht und auch, wenn er natürlich froh war, dass er nicht verletzt war, so tat es weh seinen Freund so zu sehen. Da wäre er lieber derjenige gewesen, der verletzt war: “Trink erstmal.“, er öffnete die Flasche Mountain Dew und hielt sie Ha-neul sanft hin, ehe er nickte und sich noch einmal einen kurzen Kuss stahl: “Versprochen.“, versicherte er ihm: “Sie bringen ein zweites Bett, dann kann ich hier schlafen.“, darum hatte er sich auf den Weg nach unten gekümmert: “Wenn dir etwas weh tut, dann sag es mir, ja?“
Er schenkte ihm ein Lächeln, als er wieder zurück ins Zimmer kam und sich einen kurzen Kuss stahl. Triumphierend hob er die Mountain Dew Flasche hoch: “Tja.“, er würde alles möglich machen – wenn es natürlich möglich war, aber eine Flasche Mountain Dew zu besorgen, war hierbei eine seiner leichtesten Aufgaben: “Ich hätte dich beschützt. So weit wäre es dann nie gekommen.“, ob es natürlich wirklich so gekommen wäre, war reine Mutmaßung. Er wusste es nicht und auch, wenn er natürlich froh war, dass er nicht verletzt war, so tat es weh seinen Freund so zu sehen. Da wäre er lieber derjenige gewesen, der verletzt war: “Trink erstmal.“, er öffnete die Flasche Mountain Dew und hielt sie Ha-neul sanft hin, ehe er nickte und sich noch einmal einen kurzen Kuss stahl: “Versprochen.“, versicherte er ihm: “Sie bringen ein zweites Bett, dann kann ich hier schlafen.“, darum hatte er sich auf den Weg nach unten gekümmert: “Wenn dir etwas weh tut, dann sag es mir, ja?“
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