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GeburtstagPlot & Event


I fear
#1
   
  
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I fear
   Park Jong-seong   Kobayashi Rei, 30.07.2021


i fear that i may like you more than
i will ever be allowed to


Outfit I Der Dozent für bildende Kunst hatte immer ein wachsames Auge auf die Studenten der DUA, jeden einzelnen gleichermaßen. Er war schon immer eine sehr Pflichtbewusste Person gewesen, die wusste, was von ihm erwartet wurde. So wurde er erzogen und wusste auch, dass genau diese eine Charaktereigenschaft es war, die ihn dort hingebracht hatte wo er heute war. Natürlich hatte er immer die Unterstützung seiner Eltern, aber all das, was er in seinem Leben erreicht hatte, war aus seinen eigenen Händen und taten entsprungen. Jong-seong konnte von sich selbst behaupten, dass er Stolz auf sich war und Glücklich mit seinem Leben war – so wie es gerade ist. Natürlich gab es Dinge, die einfach fehlten, wie einen warmen Körper, der ihn Nachts einschlafen und morgens wieder aufwachen ließ. Jemand der an seiner Seite stand und jemanden, den er die Liebe geben konnte, die er so lange für sich selbst benutzt hatte. Er wollte teilen, egal ob seine Kleidung, seine Stifte, sein Essen oder all das andere was er sein eigen nennen konnte. Und gerade dachte er, dass er diese eine Person gefunden haben könnte. Auch wenn das etwas weit her gegriffen war und auch… Gefährlich.
So war es für niemanden überraschend, dass er einer der ersten Lehrer war, der mit dem Studentenrat Vorort war und den Aufbau Neugierig beobachtete. Er ließ die jungen Studenten ihre Vision verfolgen, unterhielt sich hier und da mit ein paar anderen Studenten und lief nun schon seit fast 30 Minuten zwischen den Ausstellungstücken hinterher, die gerade vorsichtig in eine Glas Vitrine gestellt wurden. Es war erstaunlich zu sehen, wie viele andere Studenten versteckte Talente hatten und die Chance nutzen, eben dieser der Welt zu zeigen. Nunja, wenn man den Campus, Lehrer & Eltern diverser Mit-Studenten die Welt nennen konnte. Aber Publicity war publicity, das nahm sich niemand nehmen. So blickte er zwischen Beschreibungen und Instaroid @‘s umher und fragte sich bei einigen, weshalb sie ein anderes Studienfach gewählt hatten als bildende Kunst. Er hätte gerne einige dieser Individuen kennengelernt und ihnen geholfen ihren Lebensweg zu bestreiten. Aber man konnte nicht alles haben, das wurde ihm erneut bewusst als sich der 36-Jährige auf den Absätzen umdrehte und sein Blick auf einen seiner Studenten fiel. Kobayashi Rei. Sein Herzschlag nahm unerwartet an fahrt auf, seine Hände begannen etwas zu schwitzen und auch sein Mundwinkel zuckte etwas in die Höhe, ehe sich seine Lippen zu einem lächeln formte. Der Student sah heute wieder Fabelhaft aus und der Dozent musste sich zwingen, seinen Blick von ihm loszureißen. Eher versuchte er aus seinem Augenwinkel flüchtige Blicke zu erhaschen, sodass sein Herz sich langsam wieder beruhigen konnte. Es war verwerflich, durch und durch. Rei war einer seiner Schutzbefohlenen und trotzdem, schaffte es der Japaner so viel mehr aus ihn heraus zu holen, als jede andere Person vor ihm.
Irgendwann jedoch trafen sich ihre Blicke und Jong-seong machte einen double take um sicher zu gehen, dass das gerade keine Fatamorgana war die er gesehen hatte. Die röte die für seine Wangen bestimmt war, schoss direkt in die Spitzen seiner Ohren und er lächelte etwas schüchtern. Nach ein paar Sekunden des Überlegens, nahm der ältere dann doch seine Füße in die Hände und ging auf den Architektur Studenten zu. “Hey… Ich wusste gar nicht das du heute kommst?“ Der Park war mit jedem seiner Studenten per-du. Anders würde er es auch gar nicht wollen. “Warum bist du schon hier?“ einen Blick auf seine Patek Philippe verriet ihm, dass er deutlich zu früh da war. “Stellst du auch etwas aus?“ Fragen über Fragen. Er konnte einfach nicht aufhören zu reden und dass er etwas Nervös war, machte die Situation nicht besser. Jong nahm es sich dennoch raus seine braunen Augen einmal über den wesentlich jüngeren gleiten zu lassen, ehe er sich etwas zu ihm neigte. “Du siehst heute wieder… Sehr Gut aus…“ musste er zugeben, auch wenn das Gefährliches Eis war, auf welchem er sich bewegte. Aber für beide war es nichts neues, sich irgendwie... Näher als all die anderen zu sein.
#2
   
  
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All die verschiedenen Ausstellungsstücke, sowie all die Geschichten, die dahintersteckten, all die Arbeit, die viele Zeit und die unzähligen schlaflosen Nächte. All das war das, was Rei sah, wenn er durch die Hallen der Danwon University of Arts lief und sich hier so umsah. All die jungen Menschen, die hier studierten, waren unglaublich talentiert und all diese hatten ihre ganz eigenen Geschichten, die sie durch ihre Kunstwerke ausdrückten. Ob es nun kleine oder große Ereignisse waren, die man zu verarbeiten versuchte oder einfach nur Dinge, die man liebte – all diese kleinen Zeichnungen, Basteleien oder Anfertigungen spiegelten die Seele, des Erschaffers wider. All das hier waren Segmente einer Persönlichkeit, die Rei so gar nicht kannte und von der er so gar nichts wusste, doch wann immer er sich die Bilder oder anderen Kunstwerke ansah, so konnte er bereits erahnen, wie sie waren oder sah sie auch vielleicht in einem ganz anderen Licht. Das, was man selbst erschaffen hatte, derartig auszustellen, war etwas, was furchtbar schwierig sein musste. Man gab seine eigene Person, ein Teil seiner Seele frei und auch, wenn man dies natürlich auch gut vertuschen konnte, so würde man sich immer ein klein wenig fast schon nackt machen, wenn auch auf eine andere Art und Weise, wie die Körperliche. Rei war fasziniert von all diesen Ideen, dem Willen die eigene Seele so nach außen zu zeigen und vor allem auch den Mut genau das alles hier auszustellen. So schlich er auch fast schon ehrfürchtig durch die Hallen und betrachtete jedes einzelne Bild schon einmal, noch bevor alle aufgebaut waren. Hier und da unterhielt er sich mit Mitstudierenden von ihm, welche ihn danach auf die After-Show-Party einluden – was auch immer das zu bedeuten hatte, aber auch das war dem Japaner egal. Party und kostenloser Alkohol war immer gut, dazu würde er auf gar keinen Fall Nein sagen.

Gerade als er fast am Ende, der jetzigen Ausstellung war, jedoch vernahm er eine ihm sehr wohl bekannte Stimme. Eine Stimme, die ihm nicht nur ein Lächeln auf die Lippen zauberte, sondern auch dafür sorgte, dass sein gesamter Körper sich mit einer Gänsehaut überzog. Die Blicke, sowie die Worte, die sie miteinander austauschen fühlten sich so intim an. So intim, wie, als würden sie miteinander schlafen. Ihre Blicke zogen sich an und Rei würde es leugnen, wenn er sagen würde, dass es ihn kalt ließ, wie Jong-seon ihn ansah. Seine Hand an seinen Rücken legte oder sich über seinen Tisch beugte, um auf seinen Laptop zu sehen. So schlich sich auch jetzt ein Grinsen auf seine Lippen, während er den Dozierenden musterte: “Natürlich? Einige meiner Freunde sind hier und stellen aus.“, und vor allem war er sowieso immer offen für neue Kunst oder neue Eindrücke: “Nein! Um Gottes Willen – was soll ich denn ausstellen? Die Zeichnung von dem Haus, welches ich neulich abgegeben habe?“, wollte er von ihm wissen und biss sich dann auf die Lippe als das Kompliment die Lippen des Älteren verließ. Rei grinste leicht, musterte das Gesicht des jungen Koreaners. An den vollen Lippen blieb er hängen, ehe er leicht auf den Fußboden sah, bevor er seinen Blick wieder nach oben wandte. Ihm entging nicht, dass er sich zu ihm beugte, etwas, was er genoss. Kein Wunder also, dass auch Rei sich leicht in die Richtung des Dozenten drehte, so, dass er alles gut hören konnte, was er zu sagen hatte: “Hmmm.“, gab er im ersten Moment nur von sich, während seine dunklen Augen auf, die des Älteren trafen: “Du auch.“, gab er ehrlich zurück und konnte es sich nicht verkneifen, leicht über die Brust des Älteren zu streichen: “Das Hemd steht dir unglaublich gut.“, und zog mit Sicherheit nicht nur seine Blicke auf sich. Kein Wunder also, dass Rei erst einmal einen Schritt näher an ihn herantrat.
[Bild: signatur_243.jpg]
#3
   
  
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Es war faszinierend zu sehen wie viele Studenten tatsächlich Ausstellungsstücke hergebracht haben und auch noch herbringen würden. Einige Bereiche waren noch unbesetzt obwohl dort bereits Info-Tafeln angebracht waren. Natürlich hatte sich der Dozent beinahe alle durchgelesen, da er nicht wusste ob er später noch genug Zeit haben würde um sich den Rest anzusehen. Zu oft wollten Eltern, angehörige oder junge Erwachsenen, die bald an der DUA studiere würden, mit ihm sprechen und Sachen erfragen, die man von zuhause gar nicht so mitbekam. Tür und Angel Gespräche passierten in dieser Altersgruppe nicht mehr, etwas über das der 36-Jährige mehr als nur froh war. Natürlich war er hin und wieder dazu gezwungen Telefonate von wütenden Erziehungsberechtigten anzunehmen, aber selbst diese waren schnell mit dem „Ihr Kind ist Alt genug um das selbst anzusprechen oder ist dazu eingeladen ein Gespräch mit dem Rektor zu suchen“ abgewimmelt. Aber über solche unangenehmen Sachen wollte Jong-seong lieber nicht nachdenken, weshalb er sich direkt versuchte Abzulenken.
Noch bevor er sich etwas suchen musste, blieben seine Kastanienbraunen Augen an einer allzu vertrauten Person hängen. Kobayashi Rei. Ausgerechnet der junge Mann der sein Herz schneller schlagen ließ wann immer wie sich begegneten. Es war eine verbotene Art der Anziehung und der dozierende musste sich das oft genug vor Augen halten, da er seinen Beruf doch ziemlich mochte. Trotz der Angst die in seinem Hinterkopf pochte, konnte er es sich nicht nehmen den jüngeren anzusprechen. Grinsend und mit geröteten Ohrenspitzen stand er also da und durchlöcherte den Student für Architektur mit Fragen, nur um ein Gespräch heraus zu provozieren und vielleicht am laufen zu halten. Ein lachen entfloh seinen Lippen als er die Sarkastische Antwort auf einer seiner Fragen hörte; “Ich meine… Die war es bestimmt auch Wert ausgestellt zu werden.“ gab er von sich, ehe er etwas näher kam. “Außerdem… Hat jeder Mensch versteckte Talente. Du bist da bestimmt keine Ausnahme.“ Manch einer würde diese Aussage als anzüglich betrachten. Jong-seong jedoch… Meinte sie durchaus Zweideutig, aber das durfte sich der Schönling vor ihm selber aussuchen. So wanderte sein Blick erneut über die Statur des Japaners und musterten jeden einzelnen Zentimeter. Rei hatte schon seit dem Tag an welchen er ihn zum ersten Mal gesehen hatte einen guten Modegeschmack. Ganz anders als viele an der DUA, die man manchmal als Geschmacksverirrung betiteln konnte. Der Kobayashi kleidete sich Elegant, wusste was seiner Figur schmeichelte und vor allem wusste er was seine langen Beine zur Geltung brachte. Für den Dozenten war er beinahe ein eigenes Kunstwerk, auch wenn er das jetzt hier nicht zugeben würde. Vielleicht irgendwann, hinter verschlossenen Türen und unter Vier Augen – eine Möglichkeit die er hier nicht ausschließen wollte oder konnte. Der Blick Rei’s der kurz auf seinen Lippen ruhte entging ihm nicht und entlockte ihm ein etwas süffisantes grinsen. Erneut lehnte er sich etwas näher zu dem jungen Mann, der sich dann zu ihm umdrehte und seine Hand auf seiner Brust platzierte. Erneut machte der Herzschlag des Park einen Satz und nahm an fahrt auf. Sein Herz hämmerte gegen seine Brust, direkt gegen die Berührung des 25-Jährigen der sein Kompliment erwiderte. “Findest du..?“ fragte er eher in einem flüsternden Ton, ehe er seine rechte Hand aus der Hosentasche zog und über den Handrücken des Studenten legte um seine Bewegung zu stillen. “Ich finde… Das ich von dir viel lernen könnte.“ seine tief braunen Augen suchten den Blick des Japaners der erneut näher an ihn heran trat und nun auch der betörende Geruch seines Parfüms in die Nasen des älteren aufstieg. Es benebelte ihn beinahe Komplett und Jong-seong vergaß für den Moment, das sie sich noch in der Universität befanden. Erst das Lachen von anderen studierenden ließen den 36-Jährigen scharf einatmen und lösten ihn aus der Trance die die atemberaubende Schönheit des anderen in ihn ausgelöst hatte; “Vielleicht sollten wir dieses Gespräch wo anders fortführen?“ schlug der Park kurzerhand vor und umschloss seine Finger um die Hand des Kobayashis, die nach wie vor auf seiner Brust verweilte.
#4
   
  
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Rei war immer noch überwältigt davon, dass er doch beliebter war, als er immer dachte. So viele seiner Kommilitonen hatten ihn eingeladen zur Ausstellung zu kommen und der Japaner musste wirklich gestehen, dass all das, was er hier sah unglaublich schön und gut war. Rei selbst war oft zu kritisch - das wusste er auch, aber sobald es sich um seine Freunde handelte oder auch Menschen, die er vielleicht einfach nur bewunderte oder er die Kunst eben wirklich gut fand. Er war immer wieder beeindruckt zu was Menschen im Stande waren und er selbst war zwar auch künstlerisch begabt, doch das, was er hier sah, war weit weg von dem, was er machte. Er war zwar auch ein Künstler, aber er würde sich nicht so bezeichnen. Ja, er war gut, indem, was er tat, doch seine Art zu zeichnen, war eine ganz andere - was ja auch gar nicht schlimm war, umso beeindruckter war er eben auch, was man alles mit Stift und Papier oder auch mit den verschiedenen Farben machen konnte. Alles, was hier ausgestellt wurde, beeindruckte ihn. Weshalb er sich auch nicht so wirklich losreißen konnte, sondern das erst schaffte als Park Jong-seon - einer seiner Professoren - ihn ansprach. Sie kannten sich und seit ihrem ersten Treffen lag da diese seltsame Anziehung zwischen ihnen, die vermutlich ziemlich komisch geäugt werden könnte. Ja, Rei wusste, dass es vielleicht sogar ein klein wenig verwerflich war. Doch was wollte er machen? Sie waren Beide erwachsen und Rei selbst war fast fertig mit dem Studium. Er würde sich ganz sicher nicht von ihm distanzieren, nur, weil er sein Professor war und nur, weil er ihn gut fand. Es war nicht so, dass zwischen ihnen ein seltsames Machtverhältnis lag, Jong-seon behandelte ihn nicht besser, nur, weil sie sich gegenseitig vielleicht anziehend fanden und auch nach Außen hin, wirkte alles normal. Sie mussten nur noch dieses Jahr durchhalten. Mussten nur noch ein wenig voneinander Abstand halten - und dann interessierte es niemanden mehr, auch wenn Rei nicht einmal so wirklich wusste, was das zwischen ihnen war. Dass er aber so dachte, war doch ein Zeichen dessen, dass er durchdrehte, oder? Er wusste doch noch nicht einmal, was der Professor wollte - noch, ob dieser es vielleicht doch nur als einfaches Spiel abstempeln würde. Rei drehte durch. Das spürte er.

Doch die Gegenwart des Älteren machte es ihm nicht unbedingt leichter. So lächelte der Japaner auffällig oft, etwas, was auch schon seinen Freunden aufgefallen war und was an sich auch eigentlich ein eher unwahrscheinlicher Anblick war. Doch jetzt lächelte er ebenso wieder: "Ich denke eher nicht. Meine Art von Kunst ist eine ganz andere als das hier.", wobei er seine Zeichnungen auch nicht unbedingt als Kunst bezeichnen würde. Ja, sie waren schön anzusehen und auch irgendwie ästhetisch, doch Kunst war es ganz sicher nicht - jedenfalls würde er das nicht so sehen: "Vielleicht ... habe ich ja andere Talente, die noch im verborgenen liegen. Vielleicht bin ich ja ein grandioser Koch.", war er tatsächlich - würde er jedenfalls von sich selbst behaupten. Ob das wirklich so war, bezweifelte er zwar auch irgendwie, aber was sollte er machen? Ihm schmeckte all das, was er kochte - vor allem seine Ramen waren ein Meisterwerk. Das Kompliment, welches er zurückgab, ließ ihn lächeln, ehe er wieder nickte: "Sonst hätte ich es nicht gesagt. Oder willst du es nochmal hören?", flüsterte er ihm fast schon zu, zog jedoch seine Hand auch wieder ein Stück zurück. Sie waren immerhin hier noch unter vielen Augen - auch wenn sie vielleicht nicht beobachtet wurden, so wäre es ein Leichtes all das zu sehen, was man sehen wollte: "Ich könnte dir auch so viel zeigen.", lächelte er süffisant und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, ehe er seine Augen erneut auf die Lippen des Professors senkte: "Wo weniger Leute uns sehen, fände ich schön.", die einzige Bitte, die er hatte, weshalb er auch nickte und seine Hand wieder in seine Hosentasche schob, ehe er dem Park unauffällig folgte. Weit weg von dem Chaos. Weit weg von neugierigen Augen.
[Bild: signatur_243.jpg]
#5
   
  
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Rei und er waren schon weit über das Siezen hinaus. Sie Siezten sich, wenn andere in der Nähe waren oder wann immer sie die Blicke die sie sich gegenseitig schenkten mit etwas anderen kaschieren mussten. Die Blicke, die in dem Dozenten so viel mehr auslösten, als sie dürften. Es trieb ihn wahrlich in den Wahnsinn. Tag und Nacht dachte er nicht nur an den Japaner, sondern auch wie verwerflich es war, so über einen seiner Studenten zu denken und auch durchaus… für ihn gewisse Dinge wie Zuneigung zu empfinden. Er fühlte sich zu dem jüngeren hingezogen, auf so vielen Ebenen. Er war Talentiert, Charakterstark, Selbstbewusst, wusste wie er sich trug und vor allem war er unscheinbar Offen. Das waren, neben seiner Schönheit, alles Dinge, die der ältere furchtbar Anziehend fand. Und das letzte Mal als er so für jemanden empfand, war für seine Ex-Frau gewesen. Eine Person, an der er schon längst keinen Gedanken mehr verschwendete, aber eine Person, nachdem er nicht einmal mehr gedatet hatte. Zu gerne wollte er das hier und jetzt ändern, aber da lag zu viel zwischen den beiden Männern, das als verwerflich galt. Das war ihr letztes Jahr zusammen. Das einzige Jahr, das sie voneinander trennte und seinem immer Stärker werdenden Wunsch, Rei endlich so berühren zu können, wie es der jüngere wollte. Es nagte an dem Dozenten für bildende Kunst, sehr sogar und er musste offen gestehen, dass es wohl für den Kobayashi mehr als nur auffällig zu sein schien. Er drehte durch. Komplett und Hoffnungslos. Wie sollte er dieses blöde Jahr überleben?
So zog ihn Rei’s lächeln direkt wieder in den Bann und ließ ihn selbst auch auffällig breit lächeln. Es war beinahe so, als würden sie sich unterbewusst ein Duell liefern. Eigentlich ein witziger Gedanke, wenn er so darüber nachdachte. “Oh?“ huschte es dann doch über die Lippen des schwarzhaarigen und er sah sich kurz um. Seine Augen huschten erneut über die Meisterwerke, von denen nun auch ein paar zu ihren Plätzen fanden. Langsam lehnte er sich dann etwas weiter vor, näher an den anderen heran; “Ich finde… Kunst liegt immer im Auge des Betrachters.“ flüsterte er nun beinahe mit tiefer Stimme, während sein Blick von Rei’s funkelnden Augen, hinunter zu seinen Lippen wanderte. Er verharrte dort ein paar Sekunden zu lange, musste sich aus einer Augenscheinlichen Trance befreien, ehe er sich langsam wieder aufrichtete um eine adäquate Distanz zueinander aufzubauen. “Wirklich?“ kam es dann etwas erstaunt über Jong-seongs Lippen, die sich wieder zu einem lächeln nach oben Bogen. “Ich Liebe Kochen. Essen gehört zu meinen Leidenschaften.“ gab er offen zu und zog seine Schultern dabei leicht hoch. “Vielleicht… Ergibt sich ja irgendwann Mal etwas.“ Das würde er sich jedenfalls wünschen. Wie schön wäre es bitte, wenn die beiden jungen Männer einmal zusammen Kochen würden? Tatsächlich fände der 36-Jährige das viel romantischer, als jemanden einfach in ein Restaurant auszuführen. Natürlich war ein Restaurant gerade bei einem Date auch als save haven da, damit man einer anderen Person nicht ausgeliefert war, aber der Dozent mochte den ersten Date-Gedanken doch irgendwie mehr.
Die Stimmung zwischen der beiden änderte sich beinahe wieder Schlagartig und Jong musste sich mit dem zunehmenden Lärm um sie herum mühe geben, ihn zu verstehen. “Vielleicht will ich es nochmal hören?“ neckte der ältere ihn ebenfalls und ließ seine Augenlider vorsichtig sinken; “Vielleicht hat es ein anderes Gewicht, wenn es von dir kommt.“ damit würde der Dozent nicht einmal Lügen. Wer hörte nicht gerne Komplimente von dem Menschen, den man gerne hatte? Die nächsten Worte des 25-Jährigen ließen ihn jedoch für einen kurzen Moment das Blut in den Adern gefrieren. "Ich könnte dir auch so viel zeigen. Wo weniger Leute uns sehen, fände ich schön.“ Irgendwas im Kopf der Parks begann zu bröckeln und wenige Sekunden später komplett zu zerreißen. Ihre Blicke trafen sich und er schwieg für einige Sekunden, während sein Herz bis in seinen Hals schlug und sich sein Mund unfassbar trocken anfühlte. Ohne sich noch einmal zu Wort zu melden, setzte er sich in Bewegung und führte sie beide weit Weg von dem heutigen geschehen der Universität. Dort hin, wo sie niemand sehen konnte.
Der Park sah sich um, lauschte Aufmerksam ob er jemanden hörte und bog daraufhin in einen abgelegenen Flur ab auf dem sich so ziemlich nie jemand herumtrieb. Als er sich ganz sicher war, dass sie alleine waren, Atmete der 36-Jährige tief ein, umgriff das Handgelenk des Japaners und zog ihn mit in eine geräumige Abstellkammer. “Tut mir leid…“ kam es mit schnellem Atem über seine Lippen, bevor er das Handgelenk los ließ und nun sanft das Gesicht des anderen mit beiden Händen hielt. Er zitterte beinahe am ganzen Körper. Nicht nur aus Adrenalin, sondern auch, weil sein Körper vor Sehnsucht und Zurückhaltung vibrierte. “Ich wünschte…. Es wäre anders…“ Und noch bevor der Kobayashi etwas antworten konnte, neigte sich der dozierende nach unten und küsste ihn mit all der Leidenschaft, die er für den jungen Mann in sich trug.
#6
   
  
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Rei war schon immer so etwas, wie ein Kulturbanause gewesen - wenn auch auf seine ganz eigene Art und Weise. Ja, irgendwie mochte er es in Museen zu gehen und ja, irgendwie genoss er manchmal auch die Ruhe dort, die Bilder, die vielleicht wirklich so viel aussagen sollten und doch irgendwie auch nichts. Vielleicht fehlte dem jungen Japaner das künstlerische Verständnis. Vielleicht hatte er einfach diesen Blick nicht dafür und vielleicht fehlte ihm da auch irgendwie das künstlerische Denken. Er war niemand, der viel über den Tellerrand blickte - jedenfalls nicht, was die Kunst anging. Er bezweifelte auch oft genug sehr stark, dass das, was man in diese Bilder hineininterpretierte, auch wirklich das war, was der Künstler oder die Künstlerin damit ausdrücken wollte - weil, wenn man mal ehrlich zu sich selbst war, so lebten all diese Menschen vor vielen vielen Jahren und er bezweifelte wirklich, dass man sich damals schon derartige Gedanken, um ein Gemälde gemacht hatte. Vielleicht. Vielleicht aber auch wirklich eher nicht. Rei bezweifelte es stark und somit hatte Jong-seong natürlich Recht. Kunst lag immer im Auge des Betrachters, weshalb der Japaner auch nur lächelte, als er seine Worte vernahm, auch, wenn er natürlich irgendwie merkte, worauf der Ältere anspielte: "Ich koche viel, aber für mich alleine lohnt es sich oft nicht wirklich.", er fror zwar auch viel ein oder nahm all das Essen mit zur Uni oder zu den Vorlesungen an sich, aber dennoch wäre es auch schön, wenn man das Essen auch mal teilen konnte: "Ich würde jedenfalls von mir behaupten, dass ich ein guter Koch bin, vielleicht bin ich aber auch zu überzeugt von mir.", grinste er dann doch ein klein wenig und schüttelte den Kopf, ehe er für einen Augenblick innehielt, als er die nächste, doch sehr deutlichen Worte, des jungen Koreaners hörte. Er lächelte leicht, versuchte es ein wenig zu unterdrücken, spürte aber sofort, dass er nicht anders konnte. Die Gegenwart des Dozierenden war unglaublich schön und auch, wenn Rei es natürlich nicht so öffentlich zeigen konnte, so genoss er es sehr. Er genoss ihr Katz und Maus Spiel sehr: "Ist das denn so?", wollte er von ihm wissen, auch, wenn seine Worte nur ein Flüstern waren. Sie durften nicht zu laut sein, denn auch, wenn er natürlich volljährig war und eben auch bald fertig mit seinem Studium, so war er noch immer sein Student - leider. Für Rei war es nicht so schlimm, ihn interessierte so alte Sitten und Normen nicht, immerhin konnte er eben auch nichts dafür, dass der Koreaner derartig anziehend für ihn war. Doch er wusste eben leider auch, dass es nicht so einfach war, wie sie sich das vorstellten. Leider.
So war es sicherlich auch kein Wunder, dass ihre näheren Treffen immer irgendwie weit abgeschottet lagen. Rei lächelte, als sich Jong-seong entschuldigte, als sie sich in einer Abstellkammer wiederfanden: "Nicht mehr lange.", gab er deshalb optimistisch zurück. Nicht mehr lange und dann konnten sie all das hier öffentlich machen. Öffentlich und vor allem auch ohne Angst, dass es für Jong-seong Konsequenzen haben musste. Er lächelte leicht als der Ältere sein Gesicht sanft umfasste. Seine Hände legten sich automatisch an die Hüfte des Dozierenden, während er ihn ansah: "Du kannst nichts dafür.", keiner von ihnen hatte es sich immerhin ausgesucht. Die Lippen, die sich jedoch wenig später auf seine legten und sie zu einem leidenschaftlichen Kuss vereinten, ließen ihn jedoch alles vergessen. Er erwiderte den Kuss genauso leidenschaftlich und drückte sich mehr an den Älteren, während ihre Zungen einander umspielten. Er wollte mehr. Viel mehr.
[Bild: signatur_243.jpg]
#7
   
  
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Die Gespräche die der Dozent mit dem Studenten führte, fühlten sich immer so Normal an das man nicht denken konnte, in welcher Position sich die beiden befanden. Es war komisch, wenn er bedachte wie lange er schon diese Art von Gefühlen für den jungen Mann vor sich hegte und auch wie lange er sie weder akzeptieren noch zulassen konnte. Warum sollte er auch? Rei ist sein Schützling, auch wenn er Alt genug war um das alles selbst zu entscheiden. Trotz allem, hing an diesen Gefühlen noch ein bisschen mehr als Zuneigung und den Wunsch den jüngeren näher kennen zu lernen… Es war die panische Angst vor dem Verlust seines Jobs, die Verachtung und auch die Einsamkeit, die danach folgen könnte. Ihm war bewusst, dass er mit solchen Gedanken den Teufel an die Wand malte, aber das waren eben die Konsequenzen die ihm bewusst waren. Hinzu kam noch, dass der Japaner selbst nicht ungeschoren davonkommen und vermutlich seinen Platz an der Uni verlieren würde. Das war die eine Sache, die Jong-seong noch am wenigsten wollte.
So fühlte es sich auch jetzt gerade wieder mehr als nur natürlich an, als sie begannen über Kochen und den Kochkünsten des Studenten zu sprechen. Ein ruhiges lächeln legte sich auf die Lippen des älteren und er sah direkt in das Hübsche, braune Augenpaar vor sich. “Ich weiß nicht, ich würde mich auch nicht als Gordon Ramsay bezeichnen.“ lachte er leicht und schüttelte seinen Kopf. Weder von seinem Kochtalent, noch von seinem Umgang mit erwachsenen. Gordon fuhr auf einer komplett anderen Schiene. “Wenn du so überzeugt von dir bist, hast du bestimmt nichts dagegen mich auch irgendwann Mal zu bekochen?“ der Park ließ seine Stimme in die Tiefe senken, während er dem Schönling vor ihm mit dem Kopf etwas näher kam – aber noch so viel Abstand zu ihm wahrte, das man hinter der Interaktion nichts unanständigen vermuten konnte. Würde man auch nicht! Tsk! Das passierte alles mit reinen Absichten, ohne eine gewisse Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft *side eye*.
"Ist das denn so?" das waren Vier Worte, die eindeutig zu viel für das Gemüt des 36-Jährigen waren. Ihr Katz und Maus spiel war erfrischend, das konnte er nicht abstreiten. Aber es war vor allem auch Gefährlich. Gefährlich, weil es etwas in ihm auslöste was er besonders am helllichten Tag versuchte zu unterdrücken. “Das ist ein Fakt.“ gab Jong-seong amüsiert zurück und konnte sich ein leichtes grinsen nicht verkneifen. Seine rechte Augenbraue wanderte ebenfalls kurz nach oben, während sein Blick kurz von Rei’s Augen zu seinen Lippen abwich. “Aber das weißt du sowieso. Du bist immerhin sehr Schlau.“ neckte auch er den Studenten für Architektur, bis er seine nächsten Worte vernahm. Das lächeln verschwand langsam von seinen Lippen und ein tiefes hummen verließ seine Kehle. Nach wenigen Sekunden des Schweigens hatte der Koreaner sie beide unter strenger Beobachtung weiter weg von den Massen geführt. Die Tür der Abstellkammer fiel sanft hinter ihnen in das Schloss, weil Jong sicher ging das es so war. Erwischt werden sollten sie gerade jetzt definitiv nicht. Sein ganzer Körper bebte, sein Herz hämmerte wie wild gegen seine Brust und das bisschen Zurückhaltung welches er noch in sich getragen hatte, ist mit dem schließen der Tür in der Luft verdampft. Es war dunkel um sie herum und die einzige Lichtquelle die es gab, war der Schlitz unter der Tür. "Nicht mehr lange." die Worte des Kobayashi sollten ihn eigentlich beruhigen, ihm zeigen, das es sich lohnen würde zu warten und das die Zeit schneller vergehen würde, wie sie glaubten. Aber das konnte er nicht. “Ich hasse es…“ wich es daher durch seine zusammen gepressten Zähne, ehe er seine Stirn vorsichtig auf die des anderen legte. “Ich kann nicht mehr warten..“ atmete der Dozent tief aus und gegen die Lippen des Japaners, bevor sie sich endlich trafen. Der Kuss begann innig und tief, keine Spur von Sanftheit. Nur Verlangen, Sehnsucht und zwei Seelen die endlich die Distanz zueinander überbrückt haben. Jedenfalls… Für diesen kurzen Moment. Ihre Zungen schoben sich gegeneinander während sich der jüngere mehr an ihn drückte. Mit zitternden, aber bestimmten Händen wanderten diese über den Rücken des anderen bis sie ein Mal voll und ganz in dessen Hintern griffen. Erneut stöhnte der Park in den Kuss und drängte seinen Studenten etwas nach hinten, bis dieser mit dem Rücken an der Wand stand und begann dann mit seiner rechten Hand langsam das blaue Hemd aus dessen Hose zu ziehen. Er unterbrach den Kuss nicht, vertiefte ihn eher noch als seine etwas kältere Hand endlich auf der Haut seines Rückens zum liegen kam. Vorsichtig löste er sich von dem 25-Jährigen und legte seine Stirn erneut auf die seine, während sein Atem nach wie vor schnell und ungleichmäßig kam; “Sag mir.. Wenn du nicht weiter gehen willst.“ flüsterte er und schmeckte den jüngeren noch immer auf seinen Lippen; “Sag es mir jetzt, sonst-„ seine Gedanken flogen wie wild umher und Jong-seong tat sich schwer überhaupt zu sprechen und nicht nur zu handeln. “… kann und werde ich mich nicht mehr zurückhalten.“
#8
   
  
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Folgendes Zitat wird als denkwürdiger Inplay-Moment eingetragen.
               

Rei wusste, dass es falsch war. Er wusste, dass es falsch war ein Verhältnis mit seinem Dozierenden anzufangen, ihn zu begehren, ihn anders zu betrachten als eben nur eine lehrende Person. Er wusste all das und trotzdem war es nicht so einfach auf Abstand zu gehen, vor allem, wenn der eigene Dozierende zum Einen unglaublich attraktiv war und zum Anderen auch noch nicht viel älter. Ja, ein kleiner Altersunterschied herrschte zwischen den beiden jungen Männern und doch war er nicht so signifikant, dass er der redewert wäre. Dennoch ... viele würden hier sicherlich argumentieren, dass hier ein Machtverhältnis herrschte, eines, welches man nicht ignorieren konnte und auch, wenn Rei dieses Argument wirklich gut verstand, so fühlte er genau dieses hier zwischen Jong-seong und ihm eben nicht. Es gab kein Machtverhältnis. Der Koreaner ließ nicht raushängen, dass er der Dozierende war und er der Student. Es war nicht so, dass sie auf verschiedenen Ebenen standen. Sie waren gleichgestellt und das spürte er. Er spürte kein komisches Verhältnis oder kein Ausnutzen. All das spürte er nicht. Umso mehr zog ihn der Ältere an. Die Art und Weise, wie er ihn ansah, wie er ihn begehrte. Er spürte es und Rei würde lügen, wenn er behaupten würde, dass er genau das eben nicht mochte. Sie neckten einander, versuchten einander ein wenig aus der Reserve zu locken und genau das machte all das umso spannender. Es war schön und attraktiv zugleich. Jong-seong wusste, was er wollte und er wusste auch, dass er es sich holen konnte und auch würde.
So verschoben sich die Gespräche immer weiter in den Hintergrund. Er grinste als die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel und sie sich wieder so nah standen. Rei konnte die Atmung des Anderen vernehmen und auch, wenn es für viele Andere sicherlich unangenehm war, so genoss er es doch gerade sehr. Er lächelte, während ihre Lippen sich aufeinander bewegten, der Kuss immer leidenschaftlicher wurde und sie fast schon gieriger wurden. Auch er wollte mehr. Wollte Jong-seong auf so vielen Ebenen spüren: "Du musst dich gedulden.", ermahnte er ihn und streichelte sanft mit seinen Händen über seinen Nacken, als sie Beide kurz inne hielten. Rei lächelte wieder, ehe er seine Lippen sanft von seiner Wange bis hin zu seinem Hals wandern ließ: "Es lohnt sich.", und wie es sich lohnen würde - und dabei sprach er nicht nur von einer rein sexuellen Ebene. Der Kuss der folgte, sowie die Berührungen, das gierige Ziehen an seinem Hemd, ließen ihn grinsen. Es war kein sanfter Kuss mehr. Kein Kuss, der ausdrückte, dass sie einander gefielen. Es war die pure Gier und genau das machte den Japaner unglaublich an. Er grinste, ehe er den Kopf schüttelte: "Reiß dich nicht zusammen.", es gab immerhin keinen Grund mehr dafür. Ungeniert, wie er war, schob er seine Hand in die Hose des Dozierenden, grinste, während er weiter ging. Stück für Stück. Solange bis er das Glied sanft umfassen konnte: "Ich darf doch sicherlich.", und genau mit diesen Worten löste er sich von ihm und kniete nieder. Seine Lippen umschlossen sein Glied, während seine Zunge sanft dessen Spitze umschloss.
[Bild: signatur_243.jpg]




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