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Woo Won-hee - Woo Won-hee - 26.04.2026 Name: Woo Won-heeAlter: 24 Jahre alt Beruf: Shamanin, Instrumentalmusik an der DUA (Junior) Gesuch: Nein Avatar: Jo Soo-min Clubs: Taekwondo, Brettspiele & Orchester Vorstellung: Manche mögen vielleicht sagen, dieses Schicksal wäre unausweichlich gewesen. Schließlich hatte jede Frau in ihrer Familie, außer ihrer Mutter, denselben Ruf erfahren. Seit Generationen hatte Gameunjang-agi Anspruch auf die Töchter ihrer Familie erhoben und trotz der verzweifelten Rituale, die ihre Mutter und nahen Verwandten vollzogen, um Wonhee vor dieser Zukunft zu bewahren, wurde ihr Herz schwach, als sie sechs Jahre alt war. Ab und zu verzeichnete der Schrittmacher in ihrer Brust ein Stocken, während sie zusah, wie die letzten ihrer Räucherstäbchen niederbrannten. Sie hatte an dem Tag, an dem sie ihre Großmutter betrauerten, gewusst, dass die Göttin sich auf die Suche nach einem neuen Mädchen machen würde, das ihr dienen sollte. Und als Wonhee erkrankte, wusste jeder in ihrer Familie bereits, was ihr bevorstand. Also bereiteten sie, während sie sich von der Operation erholte, die ihr zwar Zeit kaufen, die geistige Krankheit dahinter aber niemals heilen konnte, das Ritual vor, damit sie ihren Ruf endlich annehmen konnte. Für eine kurze Zeit danach gab es so etwas wie Frieden. Die Rituale gaben dem, was sich immer wie eine formlose Last angefühlt hatte, eine Struktur, und zum ersten Mal verstand Wonhee, warum die Frauen vor ihr sich ihr ergeben hatten. Doch Frieden hatte in der Familie Woo eine kurze Lebensdauer. Geld war schon immer ein großer Antrieb gewesen. So sehr, dass sie die junge Wonhee unerbittlich dazu drängten, Zeremonien abzuhalten, Talismane zu verkaufen und als gern gesehener Gast in Variety Shows aufzutreten. Und da sie unter dem Schutz von Gameunjang-agi standen, schien ihre Familie zu vergessen, dass auch sie nicht ohne Schuld waren. Als Wonhee zehn war, lernte sie schließlich zuzuhören und die Göttin durch sich sprechen zu lassen. Ihre Augen verdrehten sich nach hinten, während sie ihre Glocken schüttelte und ihrer Familie die Meinung sagte. Sie war sich nicht sicher, ob sie einfach zu erschöpft und ihrer überdrüssig geworden war, oder ob ihre Großmutter ihr schließlich die Hand geführt hatte…doch die Fernsehauftritte hörten auf, und die Rituale fanden nur noch zweimal pro Woche statt, nicht mehr täglich. Es gab eine Sache, die Wonhee nicht leugnen konnte: Als die Fairy Nok-seon war sie erfolgreich. Ihre Vorhersagen und Warnungen waren stets zutreffend, vor allem wenn es um Geld und geschäftliche Entscheidungen ging. Gameunjang-agi war eine Göttin des Schicksals und des Glücks, und ihre Präsenz war in Wonhee am stärksten. Es war, als könnte sie spüren, wie ein Geschäft schieflief, bevor irgendjemand sonst im Raum auch nur ein Unbehagen zu verspüren begann. Das machte ihre Dienste bei Geschäftsleuten begehrt, obwohl sie am häufigsten von jenen aufgesucht wurde, die glaubten, ein böser Geist habe sich ihrer Angelegenheiten bemächtigt und sie finanziell ruiniert. Letztendlich fühlte sich ein normales Leben unerreichbar an, da fast niemand je daran dachte, sie zu fragen, was sie sich wünschte. Diejenigen, die wussten, dass sie eine Schamanin war, hielten entweder Abstand oder versuchten, sie auszunutzen. Beides hinterließ dieselbe Art von Einsamkeit. Deshalb beschloss Wonhee, niemandem an der DUA zu sagen, wer sie war oder was sie tat. Es war schließlich ein wesentlicher Grund, warum sie sich für diese Universität entschieden hatte. Auch wenn das Studium mit einem hohen Preis verbunden war. Dank dem exklusiveren Klientel war Privatsphäre an der DUA ein hohes Gut. Sie hatte sich für Instrumentalmusik mit Schwerpunkt Schlaginstrumente eingeschrieben, in der Hoffnung, eines Tages in der Filmmusik arbeiten und mehr sein zu können als die Dynastie ihrer Familie. Die Kosten - wie soll es auch anders sein - trägt Wonhee natürlich selbst. Schließlich war der größte Einkommensfaktor ihrer Familie sie selbst. Musikintsrumente gehörten natürlich mit zu Wonhees Kindheit. Schließlich war sie diejenige, die die große zeremonielle Trommel schlug, wenn ihre Großmutter ein Ritual performte und auch nach ihrem Tod gehörte die Trommel zu dem Instrument ihrer Wahl, um Rituale zu begleiten oder Kontakt mit ihrem Pantheon aufzunehmen. Ihre behütete Kindheit im Schrein der Familie und die wenigen sozialen Kontakte außerhalb ihrer Arbeit waren deutlich bemerkbar. Sie war unbeholfen, ein wenig zu ehrlich und nutze in ihrer Sprache altmodische Ausdrücke. In alltäglichen Dingen war sie fast sogar naiv. Es half nicht, dass sie, wann immer jemand sie zu einem Treffen einlud, stets äußerst beschäftigt schien. Manchmal jedoch hatte es den Anschein, als wäre sie einfach nur ein Mädchen und ihre Trommel. Ich suche: [ ] familiären Anschluss [ x ] Freunde [ x ] Partner* [ ] Ehemaliges [ x ] Feinde [ ] Sonstiges: *falls jemand Interesse hat, ich hätte auf jeden Fall Lust eine kleine Lovestory zu schreiben. Wie und ob und was kann man gerne Privat besprechen. |